Funkenturm-Fiktionen: Agenten, Aliens, Zeitreisen und KI in Eilvese
| Kursnr. | 262KK5000 |
| Beginn | Do., 17.09.2026, 18:00 - 19:30 Uhr |
| Dauer | 1U-Tag |
| Kursort | Neustadt; VHS (am Schloss Landestrost), EG 01 |
| Gebühr | 10,00 € |
| Teilnehmer | 30 - 50 |
Kursbeschreibung
Geheimagenten auf den Dächern, Außerirdische in der Nachbarschaft, Rummel um einen Zeitreisenden, eine KI mit viel Fantasie:
In Eilvese ist immer was los...
... zumindest in meinen Romanen
In "Brennpunkt: Eilvese" geht es um Photovoltaik. Alte Unterlagen beschreiben eine Methode, mit der deren Wirkungsgrad drastisch erhöht werden kann. Damit würde Solarstrom noch viel billiger werden. Die Atomindustrie ist beunruhigt - ist das für sie der Todesstoß? Geheimdienste in aller Welt fragen sich, ob diese Erfindung auch militärisch nutzbar ist. Plötzlich wimmelt es im Dorf von Agenten.
Sind die Eilveser Nachkommen von Außerirdischen, die vor vielen hundert Jahren in der Gegend notlanden mussten? "Die Eilvese-Verschwörung" befasst sich mit UFO-Glauben und Verschwörungserzählungen. Es kursiert das Gerücht, dass wieder Aliens im Anflug auf Eilvese sind. Die beim Toten Moor geplante PV-Freiflächenanlage - dient sie in Wirklichkeit dazu, ihnen Signale zu senden?
"Eilvese - zeitweise" zeigt, wie unsere heutige Gesellschaft auf einen Zeitreisenden aus dem Jahr 1913 reagieren würde. Esoteriker sehen in ihm einen Erleuchteten, ein düsterer Politiker will ihn für seine Zwecke einspannen, Historiker laden ihn zu einer Demonstration ein, ein Physiker plant ein Experiment mit ihm... Selbst sein eigener Urgroßneffe will ihn instrumentalisieren.
Im neuesten Roman "Der letzte Bus nach Eilvese" schließlich geht es um ein fahrerloses Rufbussystem (flinki 2.0) mit zentraler Steuerung. Es läuft nicht alles glatt bei diesem Pilotprojekt im Neustädter Land. Das IT-Team, das das System betreut, ist zerstritten und muss sich mit einer eigenwilligen KI herumplagen. Empörte Bürger lehnen das Projekt ab; sie fürchten, dass der Individualverkehr dadurch behindert wird. Und dann taucht ein Video auf, das die Sicherheit im fahrerlosen Bus grundlegend in Frage stellt.
In seinen Romanen spiegelt Helmut Hirsch die aktuellen Probleme der großen Welt in einem kleinen Dorf - mit Spannung und Humor. Dabei darf es manchmal auch ziemlich schräg zugehen.
Und immer spielt der Funkenturm eine Rolle - ein Überseesenden, 1913 bis 1929 im Toten Moor bei Eilvese in Betrieb. Damals war das Spitzentechnologie, die das Dorf weltberühmt machte.
Auf dem Autorenabend wird Helmut Hirsch eine Auswahl aus seinen Geschichten präsentieren und sich gerne der Diskussion stellen.
Ablauf:
17:30 Uhr Einlass
18 Uhr Beginn der Lesung von Helmut Hirsch
19 Uhr Ende der Lesung
19 Uhr Netzwerken sowie Austausch mit Herrn Hirsch möglich
Eine vorherige Anmeldung ist verpflichtend
EG 01 (Saal)
Schlossstr. 131535 Neustadt a. Rbge.